Die Impfbrücke

automatisierte Vergabe von kurzfristigen Impfterminen

Wir haben eine Softwarelösung für Impfzentren entwickelt, die es ihnen erlaubt, unkompliziert und kurzfristig Impfwillige zu mobilisieren.

Ein Prototyp dieses Systems ist bereits seit Mitte Februar beim Impfzentrum Duisburg erfolgreich im Einsatz.
Impfstellen bekommen Zugang zu einer passwortgeschützten Webseite, auf der sie unkompliziert die Daten der ihnen bereits bekannten Impfwilligen eingeben können. Dies geschieht über den Import von Excel-Tabellen, in denen lediglich Impfgruppe und Mobilnummer verzeichnet sein müssen.

Über den gleichen Zugang lassen sich dann Suchmeldungen absetzen. Dazu werden Zeitfenster und Anzahl der Impfdosen zusammen mit dem Standort der Impfstelle in ein Formular eingegeben.

Das System wählt dann, unter Berücksichtigung der Impfgruppen, nach dem Zufallsprinzip Kandidaten aus und benachrichtigt sie per SMS über die Möglichkeit, sich spontan impfen zu lassen. Impfwillige können dann das Angebot annehmen, indem sie einfach per SMS „Ja“ antworten.

Die Impfstellen haben über ihren Zugang den Überblick über die zugesagten Impftermine, die Mobilnummern der Zusagen (z.B. für Rückfragen) und eine Identifikationsnummer, welche der Impfwillige ebenfalls per SMS erhalten hat.
Die „Impfbrücke“ ist ein Werkzeug für Impfzentren, mit denen sie die ihnen bekannten Impfwilligen per SMS über kurzfristige Termine informieren können. Das Impfzentrum sammelt selbst die Kontaktdaten, überprüft die Priorisierung der Impfwilligen nach der gültigen Impfverordnung und trägt sie in das System der "Impfbrücke" ein. Eine Registrierung bei der Impfbrücke direkt ist daher aktuell leider nicht möglich.
Aktuell gibt es die "Impfbrücke" nicht als App zum Download.

Die „Impfbrücke“ ist ein Werkzeug für Impfzentren, mit denen sie die ihnen bekannten Impfwilligen per SMS über kurzfristige Termine informieren können. Das Impfzentrum sammelt selbst die Kontaktdaten, überprüft die Priorisierung der Impfwilligen nach der gültigen Impfverordnung und trägt sie in das System der "Impfbrücke" ein.
Einmal mit der Spritze aufgezogen, beträgt die Haltbarkeit von Corona-Impfstoffen nur noch wenige Stunden.

Kann eine Impfung nicht wie geplant stattfinden, z.B. durch kurzfriste Absage, Nichterscheinen der Impfwilligen etc., muss möglichst schnell für Ersatz des Impfwilligen gesorgt werden.

Außerdem sind die Impfzentren, durch die aktuelle Skepsis gegenüber des Impfstoffs von AstraZeneca, vielerorts nicht voll ausgelastet, d.h. es werden ebenfalls Termine kurzfristig abgesagt oder gar nicht erst gebucht.

Auch hier ist es wünschenswert, die kurzfristig frei werdenden Kapazitäten möglichst schnell mit Impfwilligen aufzufüllen.
Manuel Hüttel und Pirmin Straub sind Gründer/Geschäftsführer der LIT labs, eines Software-Startups aus dem Bereich der Medientechnologie. Durch Gespräche mit befreundeten Ärzten sind sie im Januar 2021 auf die beschriebene Problematik aufmerksam geworden und haben mit ihren Partnern (Coreer u.a.) innerhalb von drei Wochen einen Prototyp der Impfbrücke entwickelt, der seit Mitte Februar in Duisburg im Einsatz ist.

Möglich gemacht wurde die Entwicklung der Impfbrücke von Black Mars Capital, die von der ersten Minute an von der Idee begeistert waren und das Team seitdem tatkräftig unterstützen.

Das Verfahren der Impfbrücke

Benachrichtigung über die Möglichkeit zu einer spontanen Corona-Impfung

Bestätigen Sie das Impftermin-Angebot mit „JA“

Bestätigung des Termins

Bestätigen Sie das Impftermin-Angebot mit „JA“